Wohnbau Bäumlequartier am See Wohnbau Lochau, AT, 2015

Bauherr: Rhomberg HGG Liegenschaftsverwertungs GmbH & Co KG

Status: Wettbewerb, 4.Preis

 

Das Planungsgebiet befindet sich in unmittelbarer Seenähe und zählt zu der Gemeinde Lochau. Die Fläche des Wettbewerbsgebietes beträgt insgesamt 12.841m². Die unmittelbare Umgebung des Planungsgebietes ist sehr stark geprägt von Einfamilienhäusern und mehrgeschossigen Wohnbauten. Ostseitig des Planungsgebietes verläuft die L18 (Hörbranzer Straße) und Westseitig die L190.

 

Mit Rücksichtnahme auf die bestehende Bebauung gliedert sich der geplante Entwurf mit sieben Baukörper, plus dem Bestandsgebäude, in die Körnung der Umgebung harmonisch ein. Die Positionierung der Baukörper eröffnet zahlreiche Blickachsen, die durch die gesamte Bebauung hindurch in einem engen Dialog mit der Umgebung stehen und Ein- und Ausblicke ermöglichen und fördern. Das Bestandsgebäude wird mit einer identischen Körnungsgröße in den Entwurf integriert und führt das Konzept harmonisch weiter.

 

Die Orientierung der Wohnungsgrundrisse führt dieses Konzept konsequent weiter. Die Ausrichtung ist so gewählt, dass alle Wohnungen entweder Südwest oder Südost orientiert sind. Zudem orientiert sich der überwiegende Anteil der Wohnungen aus dem Quartier hinaus, somit ergeben sich unverbaubare Ausblicke auf Pfänder und Bodensee.

 

Die Höhenstaffelung des Neubaus orientiert sich an bestehenden Strukturen und schafft eine Brücke zwischen den hohen Wohnbauten im Osten und Süden hin zu den kleinteiligen Bebauungen im Norden. Die Geschosszahl variiert zwischen e+3 bis e+5.

 

 

Wohnbau Bäumlequartier am See, 2015, Lochau (AT)
Clusterschule Öffentlich Egg, AT, 2014

Bauherr: Gemeinde Egg Entwicklungs Gmbh & Co KG

Status: Wettbewerb, 3.Preis

 

Das Planungsgebiet mit dem bestehenden Schulgebäude der Hauptschule Egg befindet sich auf der Parzelle Pfister unterhalb des Ortszentrums der Gemeinde Egg im Bregenzerwald. Im Norden angrenzend an die Parzelle befindet sich das Flussbett der Bregenzer Ache, im Westen das Areal des Gymnasiums Egg, im Süden der Kindergarten, die Gemeindestraße, das Biomasseheizkraftwerk und das 2012 fertiggestellte Sozialzentrum.

 

Der Neubau der Hauptschule Egg wird in zwei Gebäude gegliedert, Schulgebäude und Turnhalle. Durch die Situierung der beiden Gebäude wird eine gefaste Platzsituation erzeugt und orientiert sich somit am bestehenden Außenraum und fügt sich harmonisch in das Konzept des Areals ein.

Die Anbindung des Platzes (Pausenhof) erfolgt aus südlicher, beziehungsweise südöstlicher Richtung. Vor dem Pausenhof befinden sich die geforderten Stellplätze direkt an der Gemeindestraße. Die Parkplatzsituation wird mit dem Baumreihen begrünt und es wird somit ein schützender Bereich zwischen Schulhof und Straße erzeug. Des Weiteren wird der Außenraum in Maßstabgerechte Bereiche gegliedert. Die Fußläufige Anbindung zum Gymnasium erfolgt ebenfalls in diesem Bereich zwischen Pausenhof und Parkplatz.

 

In seiner Größe orientiert sich der Neubau den Nutzungen der bestehenden Gebäude im Bauflächen Mischgebiet und fügt sich somit harmonisch in die bestehende Nachbarbebauung ein. Die Höhenentwicklung des Areals wird mit dem Neubau des Schulgebäudes aufgelockert und setzt in der Außenraumgestaltung einen Städtebaulichen Akzent.

Clusterschule, 2014, Egg (AT)
Zentrumgestaltung GewerbeWohnbau Weiler, AT, 2014

Bauherr: I+R Wohnbau GmbH

Status: Wettbewerb, 1.Preis

 

Das Planungsgebiet liegt im Ortszentrum der Gemeinde Weiler. Nordseitig zum Grundstück verläuft die Walgaustraße, ostseitig verläuft ein Fuß- und Radweg entlang der Parzelle, südseitig grenzt das Grundstück an ein Wohngebäude und westseitig an die Firma Mangold mit den dazugehörigen Parkplätzen. Diese sollen auch für die neue Bebauung umgestaltet und mitgenutzt werden. Die Bebauung des Kerngebiets ist sehr stark geprägt von einer Durchmischung aus Wohngebäuden und diversen gewerblichen Nutzungen wie z.B. Lebensmittelgeschäften und einer Bank.

Zudem befindet sich die Kirche der Gemeinde in unmittelbarer Umgebung, diese stellt den Hochpunkt der Bebauung im Kerngebiet dar.

 

Der städtebauliche Ansatz des geplanten Neubaus orientiert sich zum einen an der maßstabsgerechten Anpassung und Eingliederung in die bestehende Struktur und zum anderen  an der an der Ausrichtung der drei Baukörper zur Walgaustraße L50. Durch die gewählte Situierung der Bebauung entlang des gebogenen Straßenverlaufes ergibt sich im Zentrum eine attraktive Platzsituation, welche durchmischt mit Grünzonen und Sitzgelegenheiten als Aufenthaltsraum für die Bewohner dienen soll. Über diese Situation ergeben sich auch die Zugangssituationen der einzelnen Baukörper.

 

Die Erdgeschosszone der Bebauung ist in zwei Bereiche zu unterteilen. Die zur Straße hin orientierten Räumlichkeiten, wie der Bank und der Gemeinschaftspraxis und die Bereiche, welche sich von der Straße weg orientieren, die Wohnungen mit den dazugehörigen Eigengartenanteil.

Zentrumgestaltung, 2014, Weiler (AT)
Krankenhaus Nord Öffentlich Wien, AT, 2008

Bauherr: Wiener Krankenanstaltenverbund

Architetkur: mit Riepl Riepl Architekten

Status: Wettbewerb, 2.Preis

Bilder: Atelier Andraschko

 

Zweistufiger anonymer Wettbewerb für ein Krankenhaus in Wien mit ca. 850 Betten.

 

Die Anlage wird betreten über einen allseitig gefassten Platz, der als Schwelle einen sukzessiven Übergang vom öffentlichen Raum in das Krankenhaus darstellt. Ergänzende Einrichtungen wie Kindergarten und Ärztezentrum sichern dem Platz eine entsprechende Vielfalt. Geschäfte, Café und Mehrzwecksaal sind nicht nur nach innen, sondern auch hierher orientiert.

 

Die innere Wegestruktur ist übersichtlich und einprägsam. Beste Orientierung ist gewährleistet. Trotz der großen Ausmaße des Raumprogramms sind die Wege kurz und direkt. Die Hauptachse erschließt zentral die gesamte Anlage. Sie wird im Drittelpunkt von außen erschlossen, wodurch die Distanzen zu den Stationen fühlbar reduziert werden. Die Länge der Anlage wird rhythmisch gegliedert durch eine Abfolge von Atrien, die von oben indirekt belichtet werden. Die 4-Geschossigkeit bedeutet einen humanen Maßstab. Die offenen Treppen in den Atrien sind aufgrund der geringen Höhenentwicklung eine annehmbare Alternative zu den Liften.

 

Die Atmosphäre ist freundlich, lebendig und kommunikativ. Das Haus bleibt allerorts überschaubar. Die ruhigen, grünen Höfe, die in wechselnder Folge die Hauptachse beidseits begleiten, relativieren deren lineare Erstreckung und entwickeln gemeinsam mit den stimmungsvoll belichteten Atrien komplexe und abwechslungsreiche Raumerlebnisse.

Krankenhaus Nord, 2008, Wien (AT)
Giko Gewerbe Klaus, AT, 2005

Bauherr: GIKO – Verpackungen AG

Auszeichnungen: Vorarlberger Holzbaupreis 2007 – Auszeichnung

Bilder: Günter Laznia

 

Der geplante Neubau der Verladehalle und des Hochregallagers mit seitlichen Hallenteilen liegt auf dem Betriebsareal der GIKO – Verpackungen AG auf dem Gemeindegebieten von Weiler und Röthis. Die Gemeindegrenze verläuft durch das Betriebsareal. In der näheren Umgebung stehen mehrere Betriebs- und Wohnansiedelungen jeder Art und Größe. Die Neubauten bilden den neuen südlichen Abschluß des Betriebsareals. Der Gebäudeteil mit dem integrierten Hochregallager nimmt südseitig die Gebäudeflucht der angrenzenden bestehenden Lagerhalle auf, ostseitig wird in etwa die Flucht des bestehenden Druckwalzenlagers aufgenommen. Die neue Verladehalle wird der bestehenden Lagerhalle südseitig vorgesetzt. Die Zufahrt zum Betriebsareal erfolgt über den Römerweg (Gem. Weiler). Für An- und Ablieferungen durch Lkw’s gelangt man direkt über die Voralsstraße (Gem. Röthis) über die bestehende Zufahrt zur neuen Verladehalle.

Auf dem Betriebsgelände bzw. angrenzenden Grundstücken (im Besitz des Bauwerbers) sind bereits bestehende Parkierungsflächen für die Mitarbeiter. Das neue Betriebsgebäude soll in seiner äußeren Sprache zurückhaltend und funktionell sein. Als Fassadenflächen ist im unteren Bereich ein Holzschirm, und im hohen Bereich des Hochregallagers eine Fassade aus Sandwichpanellen angedacht. Die Sockelzonen sollen mit spritzwasserbeständigen Fassadenplatten (Eternit) ausgeführt werden. Der gesamte Hochregalbereich ist so konzipiert, das bei Bedarf die Kapazitäten erweitert werden können, d.h. in einer weiteren Bauetappe würde das Hochregallager verlängert.

Giko, 2005, Klaus (AT)