Flankiert von zwei prägenden Freiräumen, der Park im Osten und das „gemeinsame Wohnzimmer“ im Westen, entwickelt das Gebäude eine adäquate Struktur: Rundumlaufende Veranden erweitern jedes einzelne Zimmer um einen entsprechenden Freibereich. Verglaste Türen statt Fenster verbinden innen und außen miteinander und schaffen eine betont durchlässige Fassade. Die seriell entlang der Fassaden angeordneten, gut bemessenen Räume versprechen eine flexible Nutzung - analog der Neutralität gründerzeitlicher Layouts. Die am Übergang zwischen Sonnwendgasse und Park situierten Geschäftsräume können als qualitätvolle „Cornershops“ ein attraktives Angebot nicht nur für die Bewohner des Quartiers, sondern darüber hinaus auch für deren Nachbarschaft bieten. Zusammen mit dem südlich daran anschließenden Café, welches zwischen „Innen“ und „Außen“ vermittelnd im großzügigen Durchgang situiert ist, entsteht eine Bühne für vielfältige Kontakte und sozialen Austausch.
| Bauherr | win4wien Bauträger GmbH |
| Architektur | Riepl Kaufmann Bammer Architektur |
| Status | Wettbewerb 1. Preis, Baubeginn 03/2012 |
| Bild | Jakob Winkler |